Archiv
Im Archiv sind die "Naschmarktblicke" und andere "Gschichterln" rund um den
Naschmarkt nachzulesen:
NASCHMARKTBLICKE JUNI - JULI 2009
Wer hätte das gedacht!
Laut einer Frequenzzählung auf den Wiener Märkten landete der Naschmarkt
nur an zweiter Stelle. Den ersten Platz eroberte der Brunnenmarkt (59000 Besucher
pro Woche), danach der Naschmarkt nur knapp geschlagen mit 58000 Besuchern,
gefolgt vom Meiselmarkt (31000 Besucher) und dem Hannovermarkt (21000 Besucher). Kleinere Märkte wie z.B. der Volkertmarkt und der Nußdorfer Markt
werden von rund 6000 Personen besucht.
Zukünftig sollen auch Frisöläden, Änderungsschneidereien, Schlüsseldienste
und Schuhreparaturläden auf den Märkten sein, meint die MA 59.
Noch ein interessanter Aspekt: Den höchsten Frauenanteil bei den Marktbesuchern
hat der Rochusmarkt (60%), den höchsten Männeranteil der Hannovermarkt (58%).
Vorgartenmarkt, Naschmarkt, Viktor-Adler-Markt, Brunnenmarkt, Kutschkermarkt und Sonnbergmarkt werden in den nächsten Jahren saniert. Zusätzlich sind auch für den Großmarkt Wien weitere Modernisierungsschritte in Planung. Der Simmeringer Markt
ist hingegen entgültig gestorben.
Auch wenn "unser" Naschmarkt nur auf dem zweiten Platz (bei der Kundenfrequenz)
gelandet ist, so steht er doch in vielen Belangen an erster Stelle. Die Auswahl der
Waren, die Beisln und Lokale, die Qualität der Waren und die Lebensqualität
(zentrale Lage, Bauernmarkt, Parkplätze, Jazz am Naschmarkt ect.) machen ihn zu
einem Hot Spot unserer schönen Stadt.
Noch eine erfreuliche Nachricht: In einem Ranking von 215 Großstädten hat die
Beratungsgesellschaft MERCER Wien zur lebenswertesten Stadt der Welt gekürt.
Erstmals führt Wien diese Rangliste an. Zürich, der Spitzenreiter der vergangenen
Jahre, rutschte auf Platz 2 ab, gefolgt von Genf auf Platz 3. Schlusslicht ist erneut
Bagdad.
NASCHMARKTBLICKE APRIL-MAI 2009
ungekürzt und unzensuriert!!!
Die "böse" Welle hat alles verhindert - die Naschmarktgarage wird nicht gebaut,
die hässlichen Müllcontainer können nicht in den Tiefen der Garage verschwinden,
neue Toiletteanlagen waren an den Ab- und Aufgängen der Garage geplant .......
leider nicht!!
Aber es war ja keine politische Eintscheidung - es war nur die Angst vor der
"bösen Welle" im unwahrscheinlichen Fall eines Jahrhunderthochwassers.
Aber immerhin haben einige C-Promis kurzfristig eine Aufgabe gehabt und sich
wichtig machen können - war ja auch gut so - ich freu mich (wie schon Karl Farkas
sagte)!
Hoffen wir, daß mit dem Umbau des Naschmarktes vernünftiger umgegangen wird.
Aber vielleicht finden sich wieder einige NEIN-Sager, mein Vorschlag:
"Rettet den Naschmarkt - vor dem Umbau" (copyright FCM) - wird hoffentlich
nicht Wirklichkeit.
Casanova hat sich`s überlegt, verkauft doch keine Fische (wie in den letzten Naschmarktblicken angekündigt) sondern hat seinen Stand verkauft.
Ebenso gibt`s die Bäckerei HÖNIG nicht mehr (Sie erinnern sich: Auf der Werbetafel
oberhalb der Auslage stand "BROD"). Der Betrieb am Naschmarkt wurde mit Ende Februar 09 geschlossen - wir mir einige ehemalige Kunden berichten, ohne
die Stammkunden darüber zu informieren oder wenigstens für die langjährige
Treue zu bedanken - einfach Rollbalken runter und tschüss - nicht die feine Art !!!
Der Nachbarstand hat gekauft und wird dort "vorerst" (wie mir mitgeteilt wurde) Obst
und Gemüse verkaufen.
Im März 09 ist das Naschmarktfaktotum "Fuzzy" sechzig Jahre alt geworden - herzlichen Glückwunsch und noch viele schöne und erlebnisreiche Jahre am Naschmarkt !
Unlängst wurde das "NENI" eröffnet, ein neues Lokal mit erstem Stock und schönen
Blick auf den Naschmarkt (siehe Bericht in der neuesten Ausgabe der Naschmarktzeitung).
Zusätzlich ist die Mitinhaberin des "NENI", Haya Molcho auch für die Kulinarik des
"TEL AVIV BEACH" am Donaukanal (vis a vis vom Flex) zuständig.
Diese Lokation wird uns diesem Sommer (Mai - September 09) mit Strandfeeling und Schmankerln erfreuen - zum 100. Geburtstag der Stadt Tel Aviv - mit dementsprechender Skyline im Hintergrund - eine Idee für die Sommersonntage,
wenn der Naschmarkt geschlossen ist.
Vor kurzem ist ein neues Naschmarktbuch mit dem spannenen Titel "Auf dem Naschmarkt", Untertitel "Notizen eines Spaziergängers" von Achim Schneyder
erschienen. Vorerst ein großes Kompliment an Rudolf Semotan, der die Fotos für
dieses Buch gemacht hat. Den Naschmarkt aus verschiedenen Blickwinkeln, mit einem Auge für den Genuss und die Menschen, die den Naschmarkt bevölkern,
wirklich hervorragende Bilder.
Ansonsten befriedigt das Buch natürlich viele Klischees, bringt für einen Naschmarktkenner nicht viel Neues, aber für "zukünftige" Kunden und Touristen sicherlich eine feine Sache. Interessant auch die "Historischen Teile" des Buches und
die Einbeziehung der näheren Umgebung mit dementsprechenden Erklärungen.
Das Buch ist im Pichler Verlag erschienen und steht schon bei meinen anderen
Naschmarktbüchern im Regal.
Wie in meinen letzten "Naschmarktblicken" versprochen, bin ich mit offenen Ohren
vom (ehemaligen) Verkehrsbüro Richtung Kettenbrücke gegangen. Hier einige
Eindrücke und Wortfetzen auf meinem Spaziergang:
"Grüß Gott - bittaschön der Herr" - "Oliven, frische Oliven" - "Gewirze, herrliche Gewirze" -"Kebab, super Kebab - wolle Sie esse ?" - "Ein Kilo Banana nur ein Euro" - "Champagnerkraut, herrliches Champagnerkraut" - "Kosten Sie Falafel, gaaanz frisch - mit Humus oder Tsatsiki?" - "Kleeeeiine Kostprobe - graatis - koste Sie"-
"Billliga billliga!!!" ......
Es ist schwer, die Rufe der Standler und Marktschreier hier wiederzugeben. Es gehört die Atmosphäre, die Gerüche, die verschiedenen Stimmlagen und das Sprachengewirr dazu - aber versuchen Sie es selbst und gehen einmal mit offenen Ohren durch den Naschmarkt ......
Schönen Frühling am Naschmarkt!!!!
FCM
NASCHMARKTBLICKE FEBRUAR-MÄRZ 2009
Gottseidank werden die Tage wieder länger, die Christibaumverkäufer, die sich
immer im Dezember wie eine Krake am Naschmarkt ausbreiten und Verkaufs-
flächen anderer Standler des Bauernmarktes und Parkplätze okkupieren, haben
pünktlich am 24. Dezember den Markt wieder verlassen. Die Normalität ist wieder
eingekehrt, jetzt warten wir auf die ersten Sonnenstrahlen und das Frühjahrsgemüse.
Der "Naschmarktfilm" - Annas zweite Chance (mit Christiane Hörbiger als Nasch-
marktstandlerin) der am 2. Jänner 2009 im ORF und in der ARD gezeigt wurde,
hatte vorwiegend positive Kritiken (obwohl ein negativer Leserbrief - er hat wohl
den Sinn dieser Komödie nicht verstanden) in der Naschmarktzeitung abgedruckt
wurde) und war jedenfalls ein guter Werbeträger für Wien und den Naschmarkt.
Der "Casanova" vom Naschmarkt, der gerüchteweise den Naschmarkt Richtung
New York verlassen wollte, hat sich`s anders überlegt und baut demnächst seinen
Stand auf "Fischspezialitäten" um.
Erfreulicherweise kein neuer Antipasti- oder/und Wasabistand am Naschmarkt.
Die am meisten vertretenen Produkte sind ja derzeit: Antipasti (in allen möglichen
und unmöglichen Variationen), Oliven, alle Arten von Nüsse und Kebab (auf
wienerisch: "Das Schweigen der Lämmer"). Ein Kebabverkaufsstand verschwand
ja unlängst von der Bildfläche, die Lokalität wird derzeit umgebaut und im März 09
wieder (jedoch ohne Kebab) neu eröffnet.
Immer wieder werde ich in verschiedenen Lokalen des Naschmarkts bezüglich
des Umbaus angesprochen. Es gibt derzeit meines Wissens noch keine
Neuigkeiten, der Umbau wird jedoch im März 2010 beginnen.
Derzeit liegt der Gesetzesentwurf bezüglich der Verlegung der Bezirksgrenze
(die derzeit mitten durch den Naschmarkt verläuft) in den Bezirksämtern auf.
Der Naschmarkt wird nach dem Beschluß nur mehr 6. Bezirk sein.
Das Garagenprojekt wurde abgeblasen, der Grund ist die nicht
gewährleistete Sicherheit bei extremen Hochwasser.
Die ewigen Neinsager müssen sich ein neues Projekt suchen ;-)
Der Naschmarkt hält nicht still, um sich malen zu lassen - Neues passiert
laufend und ich laufe hinterher .....
Was immer auch in den nächsten Wochen und Monaten beschlossen wird,
wir alle werden 2016 "100 Jahre Naschmarkt" feiern!!
Wissen Sie, daß es in Leipzig einen Platz namens "Naschmarkt" gibt?
Der Platz liegt im Zentrum von Leipzig, an der Rückseite des "Alten Rathauses"
und wurde im Mittelalter als Markt für Obst und Gemüse verwendet, das im
Mittelalter als "unnötige Nascherei" angesehen wurde (lt. Wikipedia).
Heute wird noch in der Oster- und Weihnachtszeit auf dem Platz ein "mittelalterlicher"
Markt abgehalten.
Dort erinnert auch ein Denkmal (1903) an den jungen Goethe, der 1765 - 1768 in
Leipzig Recht studierte.
Zurück nach Wien: Im Januar 08 hat wieder einmal Hans Salomon ein Konzert
bei "Papas" gegeben. weiterhin wird es dort von Mittwoch - Freitag Live-Jazz geben,
manchmal mit Überraschungsgästen.
Tagesaktuelle Termine siehe Termine/Events
In einer meiner letzten Kolumnen habe ich versucht, die Gerüche des Marktes
zu beschreiben, in den nächsten Naschmarktblicken werde ich die Stimmen,
Geräusche und Lockrufe des Martktes niederschreiben - ich freue mich auf
diese Aufgabe.
Warten wir aber jetzt auf die ersten Sonnenstrahlen, die ersten Schanigärten und
das erste Vogelgezwitscher, um wieder im Freien die Spezialitäten "unseres"
Naschmarkts genießen zu können.
Die nächste Ausgabe dieser Zeitung werden Sie sicherlich schon in einem
Gastgarten am Naschmarkt lesen können - ich bin Optimist.
Schöne Zeit bis dahin .......
FCM
NASCHMARKTBLICKE DEZEMBER-JANUAR 2008/2009
Die Weihnachtswünsche für den Naschmarkt könnten unterschiedlicher nicht sein.
Die einen wünschen sich eine Tiefgarage, die anderen die (bereits budgetmäßig
verabschiedete) rasche Erneuerung der Infrastruktur des Naschmarkts (neue
Strom- und Gasleitungen, neuer Kanal, neue Beleuchtung und barrierefreie
Zugänge), wobei "rasch" wirklich eine Weihnachtswunsch ist.
Der Umbau soll 2010 beginnen und voraussichtlich bis 2015 dauern.
Ebenso wird dem Bau der Tiefgarage unter dem Naschmarkt von Wissenden bereits eine Realisierungschance von 85% gegeben.
Eine Machbarkeitsstudie liegt vor, ebenso gibt es bereits einen interessierten Garagenbetreiber.
Mit viel Glück werden alle genannten Umbau- und Ausbauarbeiten bis 2015 fertig,
so dass wir 2016 "100 Jahre Naschmarkt" mit einem großartigen Fest feiern
können. Zukünftig wird es auch eine Weihnachtsbeleuchtung am Naschmarkt
geben, heuer leider noch nicht.
Im Oktober 2008 hat sich der "Wickerl" vom Naschmarkt verabschiedet. Der
Umbau des Lokals wird bis März 2009 dauern, wir dürfen gespannt sein!
Eine weitere Änderung gibt es im unteren Teil des Naschmarkts.
Das Asia-Restaurant "Pho Saigon" hat seinen Nachbarn, den Asiamarkt,
übernommen. Auch hier werden die Umbauarbeiten bis März 2009
abgeschlossen sein.
Folgende Öffnungszeiten in der Weihnachtszeit darf ich Ihnen nach
Rücksprache mit Marktchef Andreas Weber mitteilen:
8.12.2008 Standln und Lokale 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr
24.12.2008: normaler Markttag (ab 15.00 Uhr nur mehr wenig offene Standln)
31.12.2008 normaler Markttag
12.12.2008 Beginn Christbaumverkauf
Wobei es an den darauffolgenden zwei Samstagen am Bauernmarkt wieder eng werden wird (Gselchtes, Wein und Schmankerln zwischen Tannenbäumen........).
Am 4. Dezember 08 findet die Pressekonferenz für den Fernsehfilm "Annas zweite Chance" statt, ich darf als einer der ersten Journalisten den Film sehen. Diese Produktion (mit Christiane Hörbiger, Friedrich von Thun und Erwin Steinhauer in den
Hauptrollen) spielt fast ausschließlich am Naschmarkt und wird am 2. Januar 2009
im ORF gesendet.
Ich darf Ihnen ein frohes Weihnachtsfest und ein glückliches, gesundes und erfolgreiches Neues Jahr wünschen, vielleicht feiern Sie ja den Jahresanfang
in einem Lokal am Naschmarkt............
TISCH MIT AUSSICHT......................
Haya Molcho (die Gattin von Sami Molcho) und "Nautilus"-Chef Sabu Topallar bauen das "Wickerl" und das Kebab-Lokal "Eges" zu einem neuen Lokal um.
Der Umbau soll bis März 2009 dauern, das Ergebnis wird laut Aussagen der beiden
Inhaber ein Lokal der Superlative, das einzige zweigeschossige Lokal
am Naschmarkt mit "Aussicht" auf den Naschmarkt. Der Name des neuen Lokals
wird "NENI" lauten. Ebenso geplant ist ein Wintergarten, in dem ca. 16 Personen Platz
finden und der auch für Veranstaltungen gemietet werden kann.
Eine exklusive Inneneinrichtung, eine Schauküche und beste Speisen werden von den neuen Inhabern versprochen, wie ich bei einer Besichtigung der Baustelle
erfahren konnte.
Ich bleib`am Ball und berichte weiter vom Umbau!
FCM
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NASCHMARKTBLICKE OKTOBER/NOVEMBER 2008
Der Herbst zieht auch am Naschmarkt ein, überall gibt`s Most und Sturm und
der Bauernmarkt ist samstags wieder voll besetzt. Der Stammkundenausflug
Ende August zum Heurigen Hofschneider nach Mannersdorf (Weinbaugebiet Carnuntum, Winzer des "Naschmarktweins") war ein voller Erfolg - der Weinkeller
am Naschmakrt veranstaltete diese Fahrt, es wird nicht die letzte gewesen sein.
(Fotos von diesem Ausflug in der Galerie).
Ein weißrussischer Mädchenchor (wunderschöne Mädchen!!) gab unlängst ein
schönes, wenn auch kurzes Konzert am Naschmarkt (Fotos in der Galerie).
Zwei Menschen haben sich am Naschmarkt kennengelernt und am 1. September
geheiratet - für die Partnersuche ist der Naschmarkt anscheinend ein idealer Platz
(Foto des Brautpaares in der neuesten Ausgabe der Naschmarktzeitung).
Der Duft des Naschmarkts........
Wenn Sie das nächste Mal durch den Naschmarkt gehen, lassen Sie sich Zeit und genießen die verschiedenen Düfte und Gerüche, die Sie wahrnehmen - ich habe es unlängst versucht - begleiten Sie mich.
Wir gehen vom "unteren" Naschmarkt, beginnend beim Verkehrsbüro in der linken Reihe zur Kettenbrückengasse. Zuerst riechen Sie Fisch - frisch, gegrillt und gebacken, danach weht der Duft von Backwaren entgegen. Dann wird`s abwechslungsreich, im Staccato kommen Seife, Kaffee (aus einer Rösterei) und Essigdüfte auf uns zu. Kurze Entspannung durch herrlichen Blumenduft, gleich danach italienische Spezialitäten und Käsevariationen. Frischgepresste Früchte - der Orangensaft duftet uns intensiv entgegen, danach erlesene Gerüche aus der Konditorei - vermischt mit Kaffeearomen, es kündigen sich Hühnerschnitzel, Sushi und gegrillte Stelzen an, die den Mund wässrig werden lassen, danach nochmals Back- und Grillhenderln und dann der herrliche Geruch von frischem Kraut und Salzgurken, jetzt abermals Backwaren und Blumen.
Nun überqueren wir die Schleifmühlgasse, nehmen wieder den linken Gang und werden gleich bei der Kapelle vom Geruch herrlich frischer Kräuter empfangen,
nach Obst, Salat- und Antipastiaromen weht uns der Duft von Wokgerichten von rechts entgegen, sehr dominant zu den Tee- und Gewürzaromen von der linken Seite - dann wieder Käsevariationen, Kebab und endlich herrlicher Duft von frischen Falafel, Oliven mit verschiedenen Füllungen und erstmals auf diesem Spaziergang Pizzageruch, Origano, Tomaten, Käse und alle Herrlichkeiten Italiens duften uns entgegen, nun wieder frisch gepresster Orangensaft, Backwaren und abermals Fisch.
Nun kommen wir zum letzten Kebabduft vor der U-Bahn, sollten Sie Samstag vormittag unterwegs sein, erweitert sich Ihr Dufterlebnis am Bauernmarkt durch die Herlichhkeiten von G´selchtem, diversen Würsten und Speck, Wein und Obstsäfte.
Nach dem Überqueren der Kettenbrücke von rechts Burenwurst-, Käsekrainer-, und
Frankfurterdüfte vom Würstelstand.
Viel Spaß beim Duft-Spaziergang am Naschmarkt - ein Genuss für Ihre Nase und Ihre Sinne. Welche Düfte Sie danach in der U-Bahn wahrnehmen - ich breite den Mantel
des Schweigens darüber............
FCM
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NASCHMARKTBLICKE AUGUST/SEPTEMBER 2008
Die EM 2008 ist vorbei - wie immer gab es Gewinner und Verlierer!
Überrascht war ich, daß die teilweise Sperre der Ringstraße nicht das erwartete
Chaos brachte - mag es an der Planung oder an den disziplinierten Autofahrern
(wie mir) liegen, die diesen Teil unserer Stadt gemieden haben.
Die Übersiedlung des Bauernmarktes von der Freyung (auf Grund diverser
Vorschriften während der EM)) war sowohl für die "Freyungsstandler", als auch
für die "Angestammten" unangenehm.
Die "neuen Standler" hatten in den vier Wochen wenig Umsatz (die Stammkunden
des ersten Bezirks kamen kaum auf den Naschmarkt) und einige der "angestammten
Standler mußten ihren Platz (auf dem sie das ganze Jahr ihre Waren anbieten - und
dafür bezahlen) räumen und wie in einem Fall, mit ihrem Stand direkt vor den Toiletteneingang übersiedeln ..........
Wußten Sie eigentlich, daß (die so oft gebrauchten Worte während der
EURO 2008) "public viewing" in Amerika die öffentliche Aufbahrung eines
Verstorbenen bedeutet?
In der Zwischenzeit hat das (neue) Cafe DRECHSLER den ersten Jahrestag gefeiert
und Wien wurde im Ranking der Beratungsfirma MERCER als Stadt mit der ZWEITHÖCHSTEN LEBENSQUALITÄT weltweit gewählt!!
Den ersten Rang nimmt erneut Zürich ein, hinter uns reihen sich Vancouver, Auckland, Düsseldorf, München und Frankfurt.
Das Naschmarktfest (Idee: FCM, Planung und Umsetzung "Die Naschmarktzeitung")
war ein großer Erfolg - sowohl direkt auf unserem geliebten Naschmarkt,
als auch im Freihausviertel wurde bis in die Nacht gefeiert .
Derzeit wird ein Fernsehfilm am Naschmarkt gedreht (siehe Aktuelles auf dieser
Website).
In wenigen Tagen werden wir uns wieder dem Most und Sturm hingeben und
Wildspezialitäten am Naschmarkt geniessen, bis dahin viel Vergnügen am
Naschmarkt - und noch schönen Sommer!!
FCM


